Tip April II

       Mobilität im Schultergelenk

 

Immer häufiger führen besonders die sitzende Tätigkeit und einseitige Arbeitshaltung zu muskulären Verspannungen. Diese haben zur Folge, dass sich die Beweglichkeit von Gelenken erheblich einschränkt. Das Schultergelenk ist davon ebenfalls betroffen. Es ist ein großes Gelenk des  Körpers, das durch Inaktivität am meisten leidet. Wenn sich die Fingerspitzen hinter dem Rücken, zwischen den Schulterblättern, nicht mehr berühren so ist  dass schon eine erhebliche Beweglichkeitseinschränkung. Die folgenden zwei Übungen helfen die Beweglichkeit zumindest zu erhalten.

Bei der ersten Übung liegt die rechte Hand auf der gegenüber liegende Schulter. Mit der linken Hand erfassen sie den rechten Ellenbogen. Schieben sie nun mit der linken Hand (aktiv) den rechten Oberarm (passiv) in Richtung Hals. Der Oberarm  behält Körperkontakt. Wiederholen sie die Übung mit dem Gegenarm.

Bei der zweiten  Übung liegt die rechte Handfläche im Nacken, wobei die Fingerspitzen zwischen den Schulterblättern sind. Mit der linken Hand ziehen sie den Ellenbogen hinter  den Kopf, so dass sich die Fingerspitzen der Rechten Hand weiter nach unten bewegen.

Beide Übungen können täglich mehrmals zu einer aktiven Entspannung am Arbeitsplatz oder zu Hause ausgeführt werden. Sie halten die Dehnung bis zu 30 sec. Üben sie nicht über Schmerzgrenzen! Erlernen sie diese und viele andere nutzliche Dinge für ihren Rücken in einer Rückenschule. Bei Problemen in den Fingern und Händen  (Mißempfindungen, Taubheitsgefühl u.a.) sollten sie einen Fachmann konsultieren.